Die Behörde stellt auf ihrer Website eine sogenannte Whitelist zur Verfügung. Entsprechende Hinweise finden sich dabei auch auf der Website der Online-Wettbetreiber. Die sind dazu verpflichtet, auf der Startseite über die staatliche Erlaubnis zu informieren. Auch ein Prüf- und Erlaubnissiegel kann sich auf der Seite finden, das ist jedoch nicht verpflichtend. Sportwetten existieren bereits seit einer gefühlten Ewigkeit. Schon im antiken Griechenland wurde es zur Tradition, bei Wettkämpfen wie den Olympischen Spielen Wetten auf den Ausgang zu platzieren. Doch nicht nur das, auch eine frühe Form der Livewetten existierte damals bereits.
Dabei können sich die Ansprüche jedoch auch weiter in die Zukunft erstrecken. Hinweis: Erstattungen bis zu 10 Jahre rückwirkend möglich Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt ein Wettanbieter eine Konzession erhalten hat, können sich Ansprüche auf die Erstattung von Verlusten über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahre erstrecken. Wir liefern Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung zu Ihren Erfolgsaussichten. Entscheidend ist, zu welchem Zeitpunkt ein Online-Wettanbieter bet seriose wettanbieter deutschland seine Lizenz erhalten hat – und ob überhaupt. Betreiber von Sportwetten, die mit gültiger Lizenz agieren, werden von der GGL gelistet. Nachdem das Wetten zunächst auch vom römischen Reich zunächst übernommen wurde, verschwanden Sportwetten zwischenzeitlich von der Bildfläche. Das dauerte schließlich bis zum 18. Jahrhundert an, als Sportwetten besonders in Großbritannien wieder beliebt wurden. In der Folgezeit sollten sie sich aber verbreiten, auch in Deutschland. Bereits 1810 gab es das erste Galopprennen mit Sportwetten in Deutschland, in der Folgezeit etablierte sich diese Art der Freizeitgestaltung.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dann der Fußball immer beliebter, erste Wetten wurden möglich. Wetten auf Galopprennen sind bei manchen Wettanbieter weiterhin möglich.
Menschen mit einer Glücksspielstörung – Grund genug also, die Online-Wettanbieter in Deutschland mittels strenger Regularien in ihren teils Sucht-fördernden Praktiken einzuschränken. Seit Ende 2020 sind Online-Sportwetten legal möglich. Grund dafür ist die Aufhebung eines bis dahin geltenden Vergabe-Stopps von Glücksspiel-Konzessionen, die für den deutschen Markt benötigt werden. Die Lizenzinhaber, sprich die Sportwettenanbieter, müssen sich dabei an bestimmte Regularien halten, die sich aus dem Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) ergeben und vornehmlich auf den Spielerschutz abzielen. Zu den Zielen des GlüStV gehören etwa: Lenkung des Spielerverhaltens hin zu legalen Glücksspiel-Angeboten, Förderung von ordnungsgemäßem Glücksspiel sowie Schutz vor Betrug und Folgekriminalität.
Daraus ergeben sich verschiedene Auflagen, an die sich deutsche Online-Wettanbieter halten müssen. Neben der Konzessionspflicht umfassen diese unter anderem: Einzahlungslimits in Höhe von 1.000 EUR/Spieler:in, Inwiefern sich die Sportwettenanbieter mit ihren Online-Angeboten an diese und weitere Bedingungen halten, bleibt fraglich. Ein Blick ins Internet verrät z.B.: Die verbotene Cash-out-Funktion wird bei Online-Sportwetten zuhauf von lizenzierten Betreibern bereitgestellt. Das wirft kein gutes Licht auf die Regulierung des Glücksspielmarktes. Immerhin legt das nahe, dass es an Kontrollen mangelt, die überprüfen, ob und in welchem Umfang sich die lizenzierten Online-Wettanbieter an die für sie geltenden Auflagen halten. Ende des 20.
EUR. Online-Glücksspiel ist ein Profit-getriebenes Geschäft, in dem Regularien vonseiten der Online-Wettanbieter oft hinten angestellt werden – mit zum Teil verheerenden Folgen für Spieler:innen. Wettsucht und ein daraus resultierender finanzieller Ruin mit weiteren Folgen sind keine Seltenheit. Online-Sportwetten üben auf Spieler:innen einen enormen Reiz aus. Nicht alle können damit umgehen und verfallen einer Wettsucht.
Verschiedene Faktoren begünstigen dabei das Entstehen der Sucht. Der Glaube, durch Taktik oder Wissen den Spielausgang beeinflussen zu können, lässt Zweifel schwinden. Schnelle Ergebnisse nach dem Einsatz verändern zusätzlich das Bewusstsein. Die Einsatzhöhe wird mitunter verschleiert, was die Risikobereitschaft fördert. Die Zahlen sprechend dabei eine klare Sprache: Laut Glücksspielatlas 2023 gibt es rund 1,3 Mio. Jahrhunderts folgten dann die Anfänge des Internets. Während es zunächst kritische Stimmen und Zweifel an dieser neuartigen Erfindung gab, sah der Buchmacher Intertops dies als Chance und nahm im Jahr 1996 die erste Online-Wette erfolgreich an. Für Sportwetten war nun ein neues Zeitalter mit ungeahnten Möglichkeiten angebrochen, doch diese Rechnung hatte man ohne den deutschen Staat gemacht. Noch bevor private Anbieter den deutschen Markt für sich erschlossen, installierte man den staatlich lizensierten Wettanbieter Oddset. Jener entstand aus dem Zusammenschluss der Lotteriegesellschaften in Deutschland und war der damals einzig legale Wettanbieter in Deutschland. Man versuchte so eine Monopolstellung auf dem Markt zu erzeugen, ausländische Anbieter sollten strikt vom Markt ferngehalten werden.
Der dortige Staatskanzleichef Dirk Schrödter sprach am Mittwoch von einem guten Ergebnis. Die bei den Verhandlungen federführende Staatskanzlei in Nordrhein-Westfalen wollte die geplante Reform zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren. Für den 19. Februar sind Branchenverbände zur Anhörung nach Düsseldorf geladen. In Verhandlungskreisen erwartet man keine grundlegenden Änderungen mehr.
Nach dem Beschluss Anfang März müssen die Landesparlamente das Gesetz ratifizieren, sodann muss die EU-Kommission den Regeln noch zustimmen. Am 1. Juli 2021 soll das Gesetz in Kraft treten - dann läuft der bisherige Staatsvertrag aus. 29 lizenzierte Online-Wettanbieter buhlen derzeit um die Gunst spielfreudiger Kundschaft – Tendenz steigend. Der milliardenschwere Markt ist hart umkämpft, das Interesse der Betreiber, die Gewinne zu maximieren, groß. Doch da hatte man die Rechnung ohne die Anbieter sowie die EU gemacht. Bis heute sind Wetten beim staatlichen Anbieter Oddset möglich. Der Widerstand gegen dieses Monopol stieg und am Ende musste der Fall sogar von den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Die Entscheidung fiel am Ende zugunsten der privaten Anbieter aus, eine verheerende Niederlage für den deutschen Staat. Die Begründung war so simpel wie auch logisch. Zwar dürfe ein EU-Land den freien Dienstleistungsverkehr und die Niederlassungsfreiheit durchaus beschränken, allerdings muss dies aus einem Grund geschehen. In diesem Fall argumentierten die Richter, dass man zwar den Grundsatz des Spielerschutzes als wichtigen Grund anführe, jedoch nicht danach handle.
| Anbieter | Lizenzgeber (Bundesland) | Lizenz erteilt am |
|---|---|---|
| Tipico | Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) | 01.07.2021 |
| Bet365 | Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) | 15.10.2022 |
| Interwetten | Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) | 01.01.2023 |
| Mybet | Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) | 22.03.2023 |
Stattdessen würde man durch aggressive Werbung sogar das Gegenteil wahrnehmen. Entsprechend kippte man die Monopolstellung, öffnete den Markt für private Anbieter und im Jahr 2012 entstand der erste Glücksspielstaatsvertrag auf dem deutschen Boden.
Ob sie jedoch den Vorgaben gemäß GlüStV tatsächlich entsprechen, bedarf einer genauen Prüfung. Nach unserer Erfahrung bedeutet eine Lizenzinhaberschaft nicht, dass alle Regularien eingehalten werden. Aus Verstößen ergeben sich mitunter Erstattungsansprüche bei Verlusten. Wichtig in dem Zusammenhang ist: Bis Ende 2020 gab es überhaupt keine legalen Online-Wettanbieter in Deutschland, da keine Lizenzen für den deutschen Markt ausgegeben wurden. Das bedeutet, dass Spieler:innen, die insbesondere in den Jahren zuvor Sportwetten bei Online-Anbietern platziert haben, ihre Verluste zurückfordern können. Eine Neuerung des ersten Glücksspielvertrages war die Einführung einer Wettsteuer. So konnte der deutsche Staat in der Folge sicherstellen, weiterhin immense Einnahmen aus dem Sportwettenbereich zu generieren. Diese liegt bei immerhin fünf Prozent und wird bei jeder einzelnen Sportwette in Deutschland fällig.
Dabei überschreiten manche die Grenzen der Legalität oder haben diese zumindest in der Vergangenheit überschritten. Die Leidtragenden sind oft die Spieler:innen. Sie werden durch unlautere Praktiken in die Such getrieben. Wir nehmen Online-Wettanbieter in den Blick und beleuchten die Probleme. Die sogenannte Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) umfasst aktuell 29 lizenzierte Betreiber.
Darunter finden sich im Sportwettenbereich z.B.: Die Whitelist ist eine Sportwettenanbieter-Übersicht derer, die eine gültige Lizenz der GGL für Online-Wetten besitzen. Die aufgeführten Betreiber müssen sich an bestimmte Auflagen halten. Viele tun aber genau das nicht – und betreiben damit illegales Glücksspiel. Darauf gehen wir im weiteren Verlauf noch genauer ein. 2023 gingen allein auf das Konto der gelisteten Unternehmen Umsätze in Höhe von rund 2 Mrd. Überwiegend wird diese an die Kundschaft weitergegeben, nur in Ausnahmefällen wird sie vom Sportwettenanbieter übernommen und der Kunde kann steuerfrei wetten.
HAPPYBET ist einer von mehreren Anbieter ohne Steuer. Eine vollständige Legalisierung von Sportwetten erreichte die ab sofort geltende neue Glücksspielverordnung allerdings nicht. Sportwetten waren weiterhin in der rechtlichen Grauzone gefangen, jedenfalls abgesehen vom Bundesland Schleswig-Holstein. Dort ging man kurz nach dem neuen Glücksspielstaatsvertrag einen eigenen Weg. So entschied man sich, die Neuerungen basierend auf dem Staatsvertrag nicht umzusetzen, stattdessen ein eigenes, nach Europarecht gültiges Glücksspielgesetz zu verabschieden. Dieses sollte nur für Schleswig-Holstein gelten und Sportwetten sowie Online Casinos legalisieren.
Auch wenn Online-Wettanbieter in Deutschland eine Lizenz benötigen – in der Vergangenheit haben sie sich daran nicht gehalten. Dabei kann illegales Glücksspiel für die Betreiber teuer werden. Mehrere Urteile um Online-Sportwetten bestätigen, dass Spieler:innen ihre Verluste zurückfordern können, wenn Wettanbieter ohne deutsche Lizenz agiert haben bzw. agieren. Wer sie im Internet sucht, findet sie schnell: seriöse Online-Wettanbieter – zumindest auf den ersten Blick. Erste legale Wettanbieter in Schleswig-Holstein wurden damals Betfair, Jaxx und Oddset, weitere Anbieter sollten folgen.