Campione d’Italia, kurz Campione genannt ist eine auf schweizerischem Gebiet umgebene italienische Exlave.
| Aspekt | Schweiz | Italien |
|---|---|---|
| Regulierungsbehörde | Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) | Amministrazione Autonoma dei Monopoli di Stato (AAMS) |
| Legal seit | 2019 (neues Geldspielgesetz) | 2011 (TUG Reform) |
| Lizenzierte Anbieter | Strikte, nur mit Schweizer Casino-Konzession | Viele internationale Anbieter mit AAMS-Lizenz |
| Steuersatz auf Umsatz | 2% (Online-Casino) | Ca. 3% (variiert je nach Spiel) |
Wenn man sich den Luganersee auf der Landkarte ansieht und hier auf die Landesgrenzen wischen der Schweiz und Italien achtet, dann fällt in der Mitte des Sees sofort ein italienisches Insel-Territorium inmitten des Schweizer Gebietes auf: Campione d’Italia. Ringsherum um diese kleine Region (2,6 km2) nur schweizerisches Gebiet. Hier muß man etwas in die Geschichtsbücher hineinsehen. Bekannt war das Gebiet im 14./15.
Die Lagunenstadt Venedig ist in ihrer Sch�nheit einzigartig in der Welt. Für den Abend bietet sich ein Besuch im Casino di Lugano an. Die Architektur ist modern und schlicht mit einer Fassade aus Travertin. Im Innern erwarten den Besucher ein ebenso modernes wie elegantes Ambiente. Zwei Restaurants und drei Bars laden ein, außerdem ist das zweite Stockwerk speziell für Raucher eingerichtet.
Das Spielangebot umfasst 26 Spieltische sowie 350 Geldspielautomaten. Doch nicht nur Glücksspiele werden hier geboten, sondern auch Unterhaltungsprogramme. Öffnungszeiten sind von Sonntag bis Donnerstag jeweils 12 bis 4 Uhr, Freitag und Samstag jeweils 12 bis 5 Uhr. Der Fall der italienischen Gemeinde Campione d’Italia begann, als das Casino dort schließen musste. Anton von Bredow hat darüber einen Film gedreht.
taz: Herr von Bredow, was ist so besonders am kleinen Dorf Campione d’Italia? Anton von Bredow: Die Quelle des Reichtums dieses kleinen italienischen Ortes, der als Enklave in der Schweiz liegt, war ein Spielcasino. Als dieses 2018 von einem Tag auf den anderen schließen musste, haben die Bewohner über Nacht ihre Identität verloren. taz: Das Casino in diesem kleinen idyllischen cas bestes online casino mit hoher auszahlungsquote Dorf am Luganer See ist ein schrecklicher Betonbau, der in Ihrem Film wie ein Monster auftritt. Von Bredow: Dieser riesige fensterlose Klotz, Europas größtes Casino, ist ein sehr ehrlicher Bau. Jahrhundert für seine Kunsthandwerker wie Maler, Bildhauer sowie Archtikten und Steinmetze. Da diese Region vielen kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Franzosen und Spaniern ausgesetzt war, führte man im 16. Jahrhundert eine Kriegssteuer ein. Seit 1861 ist Campione in italienischer Hand, so auch der Name Campione d’Italia. Somit profitierten die ansässigen Italiener hier jahrelang von Steuererleichterungen auf schweizerischem Terrain. Obwohl Campione offiziell durch Italien zur EU gehört, gehörte es bis Ende 2019 nicht zum EU-Zollgebiet.
Das zeigt doch, wohin es führen kann, uns Geld für unseren Film zu geben. Nur noch 430 – cas casino promo code ohne einzahlung bestandskunden 2026 dann sind wir 50.000 Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Dies hatte zur Folge, dass hier keine Kontrollen bei der Ein- und Ausreise erfolgten. Seit Januar 2020 wurde Campione aber ins Zollgebiet der EU eingegliedert. Zollschilder am Ortseingang und Ortsausfahrt zeigen den neuen Status an.
taz: Wie haben Sie dabei solche starken Sinnbilder wie einen in einer Garage abgestellten Rolls-Royce mit einem platten Reifen gefunden? Von Bredow: Es ist der Ort, der einem solche Motive bietet. Da muss man als Filmemacher gar nicht groß auf die Suche gehen, denn es gibt dort einen großen Schatz an solchen metaphorischen Bildern. taz: Stehen diese apokalyptischen Bilder nicht auch für eine elementare Geschichte? 2.
in Hamburg (Abaton) und Hannover (Raschplatz); ab 19. 2. in Braunschweig (Universum), Bremen (City 46), Kiel (Filmhaus) und Lübeck (Kommunales Kino) Für mich ist das Drama dieses Ortes beispielhaft für Prozesse, die überall auf der Welt in verschiedenen Größenordnungen ablaufen. Es geht da um die Fähigkeit der einzelnen Menschen und ihren Gemeinschaften, sich tiefgreifende Umbrüchen in ihren Lebensumständen zu stellen, sodass sie vom Objekt einer Veränderung zum Subjekt eine Erneuerung zu werden taz: Ist es nicht auch ironisch, wenn man im Abspann entdecken kann, dass in Ihrem Film Geld von der Schweizer Lottogesellschaft steckt? Ist es nicht toll, dass etwa ein Sechstel des Gesamtbudgets des Films von Swisslos kommt, die ja durch die Spielsucht finanziert wird? Weiters mußten die Campionesi ihre Schweizer Autokennzeichen in italienische Kennzeichen ummelden und es wurde eine Verbrauchssteuer eingeführt. Wer Campione d’Italia besucht, der sollte sich die Wallfahrtskirche Santa Maria die Ghirli aus dem 17.
Ganz anders pr�sentiert sich diese erst 1999 erbaute Spielbank. Sie liegt nicht auf der Hauptinsel Venedigs, sondern auf dem Festland, in der N�he des Flughafens Marco Polo. Hier stehen alle Zeichen auf „Modern“, was sich am amerikanischen Stil des Hauses bereits von au�en erkennen l�sst. Auch hier erwartet die Spieler eine gro�e Auswahl von rund 600 Spielautomaten und zahlreichen Tischspielen, von Roulette �ber Black Jack bis hin zu Poker und Punto Banco. Bereits 1921 hatte der B�rgermeister des Kurortes Saint-Vincent im Aostatal die Idee, ein Spielkasino f�r die Besucher seines Ortes zu er�ffnen.
Allerdings erhielt er anfangs nur eine Lizenz f�r die Sommermonate. Seit 1946 hat das Casin� de la Vall�e aber ganzj�hrig ge�ffnet. Heute wird hier franz�sisches sowie amerikanisches Roulette angeboten, au�erdem kann Black Jack, Punto Banco sowie Poker gespielt werden. Nat�rlich gibt es auch Spielautomaten, elektronisches Roulette und Videopoker sind ebenfalls vertreten. Dem Ambiente entsprechend wird von den G�sten eine elegante Kleidung erwartet, Krawatte oder Sakko sind allerdings nicht erforderlich.Mehr Infos dazu: Heute wird hier franz�sisches sowie amerikanisches Roulette angeboten, au�erdem kann Black Jack, Punto Banco sowie Poker gespielt werden.
Dem Ambiente entsprechend wird von den G�sten eine elegante Kleidung erwartet, Krawatte oder Sakko sind allerdings nicht erforderlich. Das Casino Municipale Campione d’Italia in einer italienischen Exklave am Ufer des Luganer Sees in der Schweiz, das ehemals gr��te italienische Spielkasino, ist seit 2018 geschlossen und wird erst in einigen Jahren wieder ge�ffnet, allerdings mit einer anderen Nutzung: als Luxushotel. SanremoSanremo ist nicht nur ein sch�nes Urlaubsziel, es ist auch bekannt f�r das ber�hmte Gesangsfestival. Sanremo ist nicht nur ein sch�nes Urlaubsziel, es ist auch bekannt f�r das ber�hmte Gesangsfestival. VenedigDie Lagunenstadt Venedig ist in ihrer Sch�nheit einzigartig in der Welt. mir den wunderschönen Fresken aus mehreren Jahrhunderten ansehen. Weiterhin ansehenswert sind die Kirche San Zenone, die heute als Kunstgalerie genutzt wird, das Museo Parrochiale sowie die neue Pfarrkiche San Zenone.
1917 wurde es erbaut, 2007 vollumfänglich renoviert, aber 2019 in Konkurs gegangen. Es fielen die jährlich zu zahlenden Beiträge an die Stadt aus, was zur Folge hatte, dass rund 100 Gemeindemitarbeiter und ca. 500 Casinoangestellten (zusammen knapp ein Drittel der Bevölkerung) kein Geld mehr verdienten. Im Herbst 2021 wurde das Casinos mit rund 170 Angestellten wiedereröffnet.
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So wie er dort steht, ist er – wenn man ihn aufklappen würde – größer als der Ort selber. So steht er für den völligen Größenwahn. Der Architekt selber hat ihn ja ein Symbol der Degeneration der heutigen Gesellschaft genannt. Die Metapher ist der Turmbau zu Babel. geboren 1996 in Hamburg, studierte Bühnenraum an der HfbK Hamburg sowie Film und Konzeptkunst in Paris.
Er entwirft Bühnen- und Szenenbilder für Oper, Schauspiel und Film. taz: Hat dieses Drama nicht auch sonst schon fast biblische Dimensionen? Von Bredow: Dieser Fall der Dorfbewohner von extremer Größe zum absoluten Verfall ist tragisch. Die Situation ist so ähnlich wie bei dem Protagonisten der „Truman Show“, wenn dieser zu verstehen beginnt, dass er 30 Jahre lang in der Lüge einer um ihn herum konstruierten Scheinwelt gelebt hat. taz: Ist der Titel des Films, „Architektur des Glücks“, dann nicht extrem ironisch?
Von Bredow: Der Zynismus des Titels steckt schon im Glücksspiel selber. Dieses lässt vermuten, man könne glücklich aus dem Casino herausgehen. Hier ist es besonders interessant, weil ein Ort sich über Generationen darauf verlassen hat, dass dieses System funktioniert, er dann aber am eigenen Größenwahn scheitert. taz: Wie haben Sie zusammen mit Ihrem Schweizer Co-Regisseur Michele Cirigliano diese Geschichte filmisch erzählt? Von Bredow: Wir haben mit einer empathisch beobachtenden Kamera gearbeitet, die eine große Nähe zu den Personen erlaubt. Wer nach Campione kommt und hier das typisch italienische Flair erwartet, der wird nicht enttäuscht.
Obwohl der Ort sich bereits in seine Schweizer Umgebung eingefügt hat und sogar deren Zahlungsmittel nutzt, überzeugen die kleinen Gebäude an den Hängen, die schmalen Gassen und das hervorragende Essen von der italienischen Herkunft.