Letztere soll sicherstellen, dass ein Spieler zur selben Zeit nicht in verschiedenen Spielformen unterwegs ist.
Einen nicht regulierten Graumarkt, darunter fallen die privaten Sportwettenangebote sowie Online-Casino-Spiele, die in anderen EU-Ländern erlaubt sind und von dort den Weg ins Netz finden. Und schließlich existiert auch ein Schwarzmarkt, häufig gesteuert von asiatischen Playern. Diese zu legalisieren ist in Deutschland nicht vorgesehen, denn diese sollen vielmehr zurückgedrängt werden. Und das sei ganz im Sinne der Spieler. Jan Kleibrink:"Wir sehen heute, das haben Meinungsumfragen unter Spielern gezeigt, dass es ein großes Bedürfnis gibt, dass man sich im legalen Bereich aufhält, dass viele Spieler, die jetzt gerade am illegalen Angebot teilnehmen, das teilweise gar nicht wissen, dass es nicht legal ist, was sie da gerade online spielen." Über Jahre landete die Vergabepraxis immer wieder vor den Gerichten.
Und das macht damit in etwa 20 Prozent des gesamten Glücksspielmarktes in Deutschland aus." Der Markt lässt sich in drei Segmente aufteilen: einen regulierten Teil, dazu zählen zum Beispiel staatliche Lotterien oder auch Spielhallen. "Wir sehen heute, das haben Meinungsumfragen unter Spielern gezeigt, dass es ein großes Bedürfnis gibt, dass man sich im legalen Bereich aufhält, dass viele Spieler, die jetzt gerade am illegalen Angebot teilnehmen, das teilweise gar cas online casino schnelle auszahlung gaming gadgets nicht wissen, dass es nicht legal ist, was sie da gerade online spielen." Den Online-Spielformen werden zwar die größten Wachstumschancen eingeräumt, aber für die privaten Anbieter haben sich die Erwartungen, die sie an die Regulierung geknüpft haben, nicht erfüllt, sagt Georg Gubo, Vizepräsident beim DOCV, dem deutschen Online-Casino-Verband. "Das Problem, das wir sehen, ist, dass wir kein attraktives Gesamtpaket für die Spieler und Spielerinnen schnüren werden können. "Das hängt zum einen daran, dass die Länder beim Online-Glücksspiel mitmischen wollen. Sie unterteilen den Online-Markt in zwei Hälften: Einmal das virtuelle Automatenspiel, das sind so zusagen Online-Kopien von Spielautomaten, wie sie in den stationären Spielhallen vorgehalten werden und Online-Poker. Beides sei weder gut gemacht noch zeitgemäß, findet der Vertreter des deutschen Online-Casino-Verbandes.
| Glücksspielart | Besteuerungsgrundlage | Neuer Steuersatz (ab 2027) | Verwendung der Steuermittel |
|---|---|---|---|
| Online-Casino & Poker | Bruttospielertrag (Einsätze minus Gewinne) | 8,0% | 50% Suchtprävention, 50% Länderfinanzen |
| Online-Sportwetten | Bruttospielertrag | 7,0% | 70% Sportförderung, 30% Suchtprävention |
| Stationäre Spielhallen (Automaten) | Bruttospielertrag pro Gerät | 20,0% (bisher kommunal) | 30% an Kommune, 70% an Bundesland für Suchthilfe |
| Lotterien (staatlich & privat) | Umsatz (Einsätze) | 20,0% (bestehend) | Für gemeinnützige Zwecke (Kultur, Soziales, Denkmalschutz) |
Egal ob der Kunde eine Sportwette abschließt, eine Spielhalle betrifft, eine Spielbank aufsucht oder sich im Netz an virtuellen Spielformen beteiligt, er darf erst spielen, wenn zuvor geprüft wurde, dass er sich an die Regeln hält.
"Das Internet macht ja nicht an den Grenzen eines Bundeslandes halt." Die Länder seien deshalb gut beraten, ein länderübergreifendes staatliches Angebot zu formulieren, so Becker. Wer auch immer auf einem liberalisierten Markt die Produkte anbietet, der Staat und oder die Privaten, es müsse ausreichend attraktiv sein, sonst seien sie nicht in der Lage gegen die Schwarzmarkt-Konkurrenz zu bestehen, argumentiert Georg Stecker, cas bestes online casino gewinnchancen Vorstandssprecher des Interessenverbandes der Spielhallenbetreiber. "Der größte Fehler ist, wenn man diese Angebote künstlich unattraktiv macht, weil man damit die Menschen in illegale Angebote bewegen wird, die es nach wie vor in riesigem Umfang terrestrisch und auch im Netz gibt." Selbst der Suchtexperte Tobias Hayer, der das Suchtpotenzial im Netz aufgrund seiner Schnelligkeit und seiner ständigen Verfügbarkeit als besonders hoch einschätzt, hat für diese Argumentation etwas übrig. "Ich gestehe zu, wir brauchen eine gewisse Attraktivität. Ich rede immer von einer hinreichenden attraktiven Spiellandschaft.
Aber wir müssen diskutieren, was hinreichend attraktiv heißt. Ich habe da andere Vorstellungen als die Glücksspielanbieter. "Hayer warnt allerdings eindringlich davor, nach dem Prinzip des schneller, höher, weiter zu verfahren und immer mehr drauf zu satteln auf die Angebote. Ohnehin sei das im Glücksspielstaatsvertrag festgesetzte Limit von 1.000 Euro, das ein Spieler pro Monat einsetzten dürfe, zu hoch. Das sieht Kurt-Willi Sirrenberg vom Betroffenenbeirat genauso. Es ist ganz wichtig, dass bei allen Spielformen das gleiche Schutzniveau herrscht – und das hat der Staat ja auch zugesagt." Die Sperrdatei bewertet auch die private Online-Glücksspiel-Industrie positiv.
| Anforderung | Beschreibung | Nachweispflicht | Frist |
|---|---|---|---|
| Hauptniederlassung in der EU/EWR | Verwaltungssitz muss in einem EU/EWR-Staat liegen | Handelsregisterauszug, Bescheinigung des Finanzamts | Bei Antragstellung |
| Zuverlässigkeit der Geschäftsleitung | Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis aller Geschäftsführer | Erweitertes Führungszeugnis | Alle 3 Jahre zu erneuern |
| IT-Sicherheitskonzept | Zertifizierung nach ISO 27001 oder vergleichbarem Standard | Audit-Bericht einer anerkannten Stelle | Jährliche Vorlage |
| Einlagensicherung für Spielerguthaben | Absicherung von Kundengeldern bis 50.000€ pro Spieler | Bestätigung einer zugelassenen Bank oder Versicherung | Dauerhaft während Lizenzlaufzeit |
"Man muss sich vor Augen halten, dass die Aktivitäts- und Limitdatei alle Kunden im deutschen Online-Glücksspiel erfassen werden.
Eine davon ist eine zentrale spielformübergreifende Sperrdatei.Egal ob der Kunde eine Sportwette abschließt, eine Spielhalle betrifft, eine Spielbank aufsucht oder sich im Netz an virtuellen Spielformen beteiligt, er darf erst spielen, wenn zuvor geprüft wurde, dass er sich an die Regeln hält. Terrestrisch, ausgehend von den Spielbanken und auch im europäischen Ausland, ist dieses Prinzip bereits erprobt und gilt grundsätzlich als unverzichtbar, sagt Georg Stecker, der Vertreter der Spielhallenbetreiber. Es ist ganz wichtig, dass bei allen Spielformen das gleiche Schutzniveau herrscht – und das hat der Staat ja auch zugesagt. "Die Sperrdatei bewertet auch die private Online-Glücksspiel-Industrie positiv. Ganz im Gegensatz zu den beiden anderen Kontrollinstrumenten, der so genannten Limit- und der Aktivitätsdatei. Das heißt, sie wird millionenfach täglich abgefragt werden müssen.
"Wir sagen halt, da eine Familie von Normalverdienern kaum tausend Euro im Monat übrig hat für Vergnügungen, kann es nicht sein, dass man einem Spieler mit normalem Einkommen, oder auch mit geringem Einkommen, eine solch hohe Verlustgrenze anbietet. Das ist von der Höhe her für uns alle indiskutabel." Ich habe da andere Vorstellungen als die Glücksspielanbieter." Hayer warnt allerdings eindringlich davor, nach dem Prinzip des schneller, höher, weiter zu verfahren und immer mehr drauf zu satteln auf die Angebote. Um Spieler im Netz wirksam schützen zu können, hat der Gesetzgeber gleich mehrere Haltelinien eingezogen. Es soll verhindert werden, dass zu exzessiv, zu oft und parallel gespielt wird. Erfasst werden cas bestes casino in deutschland die personenbezogenen Daten, die über das Spielerverhalten Auskunft geben, in entsprechenden Datenbanken. Und die muss so belastbar sein, dass sie auch wirklich funktioniert.
| Aufgabenbereich | Konkrete Befugnis | Ziel | Mittel |
|---|---|---|---|
| Marktüberwachung & Lizenzierung | Vergabe, Widerruf und Überwachung aller Glücksspiellizenzen | Sicherstellung eines fairen, legalen und Suchtpräventionsorientierten Marktes | Regelmäßige Audits, Mystery Shopping, Kooperation mit Finanzbehörden |
| Durchsetzung gegen illegale Anbieter | Anordnung von Zugangssperren (ISP-Blocking) für illegale Webseiten | Unterbindung des unregulierten Schwarzmarkts | Zusammenarbeit mit Bundesnetzagentur und ausländischen Behörden |
| Verbraucherschutz & Prävention | Führung der zentralen Werbeaufsicht und Ausgestaltung von Warnhinweisen | Reduzierung der Suchtgefahr und Aufklärung der Bevölkerung | Kampagnen, Schulungsmaterial für Anbieter, wissenschaftliche Begleitforschung |
| Datenaustausch & internationale Kooperation | Automatisierter Datenaustausch mit Steuer- und Strafverfolgungsbehörden | Bekämpfung von Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Manipulation | IT-Schnittstellen zu EUROPOL, nationalen Finanzbehörden und Sportverbänden |
Und dieser Aufwand der da betrieben wird, ist unserer Meinung nach relativ unnötig.
Es werden Probleme behandelt, die es in der Realität gar nicht gibt.
"TIPICO bewirbt auf der eigenen Homepage nicht nur Sportwettenangebote sondern auch sonstige "Games", wie es da heißt, und diese Vermischung, die ist nach dem aktuellen Glücksspielstaatsvertrag aus unsere Sicht unzulässig und deswegen hätte diese Lizenz nicht erteilt werden dürfen. Wir können uns nicht vorstellen, dass es mit rechten Dingen zugeht, dass man sagt, okay, demnächst ändert sich vielleicht das Gesetz und im Vorfeld erteilt man dann schon mal eine Genehmigung, dass sie ab jetzt schon offiziell ihr Glücksspiel anbieten dürfen. Bereits 2012 waren die Länder der Meinung, dass sie auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren müssen und vereinbarten deshalb, zunächst die bis dahin illegal am Markt agierenden Anbieter von privaten Sportwetten aus der Schmuddelecke herauszuholen. Sie beauftragten das Land Hessen, ein Verfahren zu entwickeln, um entsprechende Lizenzen zu vergeben. Sonderlich erfolgreich waren die Länder dabei nicht.Über Jahre landete die Vergabepraxis immer wieder vor den Gerichten.
Und es hat bis Oktober des vergangenen Jahres gedauert, bis der juristische Streit beigelegt war und die privaten Wettanbieter in Deutschland Konzessionen erhielten. In der Zwischenzeit haben diese auch ohne Erlaubnis - allerdings von Staats wegen geduldet - Milliarden verdient, sagt Jan Kleibrink vom Handelsblatt Research Institute. "Insgesamt haben wir in Deutschland ein nicht hart zu messendes durch verschiedene Schätzverfahren angenommene Größenordnung von ungefähr zweieinhalb bis drei Milliarden Euro an Spielerträgen, die auf diesem nicht regulierten Markt jährlich zustande kommen. Und das macht damit in etwa 20 Prozent des gesamten Glücksspielmarktes in Deutschland aus. "Der Markt lässt sich in drei Segmente aufteilen: einen regulierten Teil, dazu zählen zum Beispiel staatliche Lotterien oder auch Spielhallen. Also, Kunden spielen im Internet nicht mehrere Spiele gleichzeitig.
Und zum zweiten schaffen sie die Kategorie Casino-Spiele. Dazu zählt das, was die staatlichen Spielbanken anbieten, zum Beispiel Roulette oder Black Jack. Darauf wird den Privaten der Zugriff wohl verwehrt, fürchtet der DOCV. "Das wird eine extra Konzession sein und die wird von den Ländern vergeben, wahrscheinlich an das Monopol, an die Lotterien oder an die landgestützten Casinos." "Das Problem, das wir sehen, ist, dass wir kein attraktives Gesamtpaket für die Spieler und Spielerinnen schnüren werden können." Das hängt zum einen daran, dass die Länder beim Online-Glücksspiel mitmischen wollen. Zwar müssen die Länder Online-Casino-Spiele nicht selbst anbieten, aber vieles spricht dafür, dass sie es tun werden.
Bayern hat bereits einen entsprechenden Antrag bei der EU gestellt, was die Betroffenenverbände sehr kritisch sehen, Kurt-Willi Sirrenberg. "Die bayerischen Behörden begründen ihr geplantes Online-Engagement mit besserem Spielerschutz. Die Befürworter sitzen in den landeseigenen Lotto- und Totogesellschaften. "Wir als staatliche Gesellschaft sagen, dass man im Bereich des klassischen Casinospiels, wie beim Lotto, auf ein staatliches Monopol setzten sollte, weil da die Gewähr am ehesten besteht, dass Suchtprävention eingehalten wird und die Erträge dem Staat beziehungsweise dem Gemeinwohl zugeführt werden." Die bayerischen Behörden begründen ihr geplantes Online-Engagement mit besserem Spielerschutz. Ob die Bundesländer tatsächlich am Markt erfolgreich sein werden, wenn jedes Land für seinen eigenen Sprengel ein eigenes Online-Casino-Angebot schafft, sei fragwürdig, sagt Professor Tilman Becker von der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim. Und wenn man die monatlichen Limits sicherstellen möchte, gibt es effektivere Wege als so eine Datenbank."