vanDusen: Abstruse Zahlenspielereien, Miss Pingle,
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an den Haaren herbeigezogen, ohne
Pingle: Seit Jahren wir sind alte Freunde, immer wenn wir uns treffen streiten wir uns. vanDusen: Was sie nicht sagen Mrs Pingle, worüber. Pingle: Über die große Pyramide natürlich, was ist sie, was sie bedeutet, was sie uns zu sagen hat, über die Geheimnisse der Pyramide, auch ich Prof bin auf meine bescheidene Weise eine Arbeiterin im Weinberg der Forschung, kennen sie mein Buch die große Pyramide eine Bibel aus Stein. Hatch: Aber ich kannte das Buch und wußte bescheid, Miss Pingle war eine Pyramidologin, für Pyramidologen ist die Cheospyramide kein Pharaonengrab sondern der mystische Hort uralter verborgener Weisheit, die Zahl pi, die Quadratur des Kreises, das genaue Datum des Weltuntergangs und noch viel mehr können Pyramidologen aus den maßen der Pyramide erschließen, van Dusen sagt dazu schlicht Pyramidiotie. Pingle: 146m ist sie hoch die große Pyramide, das ist 270000stel des Erdumfangs oder ein Milliardstel der Entfernung der Erde von der Sonne und ihre Masse 2einhalb Mio Kubikmeter ist ein Trillionstel der Erdmasse, kann das Zufall sein, ich frage sie meine Herren. jeden Belang, zur Sache, sie
vanDusen: Nicht ganz Moody, der Mann in der Bank verlor ohne es zu bemerken, einen Knopf seines Anzugs, hier ist der Knopf, und hier, hier an ihrem rechten Ärmel Moody ist die Stelle an dem er saß, der Rest des Fadens ist deutlich wahrnehmbar, im Falle Moody gibt es also nur einen braunen Anzug, nicht zwei Anzüge und dasselbe gilt cum grano salis für den echten und den falschen Moody, wir haben es nicht mit einem Opfer und einem Täter zu tun, nicht mit Moody und Anwalt Mcintosh, wir haben es nicht mit zwei Personen zu tun, sondern mit einer einzigen, der Verbrecher welcher mittels einer elaborierten Scharade der Bank von New York 300000 Dollar entwendete, heißt Calvin Moody. Hatch: Auf diesen Paukenschlag folgte in typischer van Dusen Manier die Rekonstruktion des Verbrechens, der Prof begann mit den Vorbereitungen des Täters, wie er von einem Monat ein Büro im Pottergebäude mietete, verkleidet als RA Mckintosh, wie er kurz vor der Tat zwei Briefe schrieb. vanDusen: Den ersten als Mcintosh an sich selbst, dh. an Calvin Moody, den zweiten anonym an die Bank von NY, letzten gab er bewußt so spät auf, daß er erst heute mit der Mittagspost zugestellt wurde um 11 Uhr 30 wie ihm wohlbekannt war, gestern abend nach Dienstschluß begab Moody sich ins Pottergebäude, wo er die nacht verbrachte, heute morgen suchte er wie immer seine Arbeitsstelle, die Bank von ny auf, dabei gab er sich Mühe, anders als üblich zu erscheinen, allerdings auf so behutsame Weise, daß die Ansicht er sei nicht Moody gewesen, sondern ein Verbrecher in Moodys Maske sich erst später bilden konnte, Mr Everett durfte keinen Verdacht schöpfen, und das tat er auch nicht, er übergab Moody die für die paritätische Lebensversicherungsgesellschaft bestimmte Summe von 300000 Dollar, Moody verschwand mit dem Geld, und tauchte erst Stunden später wieder auf, in diesem Büro, so wie er es geplant und durch den anonymen Brief sichergestellt hatte, nicht zu früh, nicht zu spät, noch betäubt wirkend, um seinen Schwindel psychologisch zu untermauern, ich habe gesprochen, der Fall ist gelöst. Caruso: Da haben sie mal wieder den Vogel auf den Kopf getroffen Prof ich mein, den Nagel abgeschossen, wenn ich mir das alles in Ruhe überlegen muß, aber ganz gelöst ist der Fall noch nicht, ok es war Moody, nicht dran zu tippen, aber wo sind denn die Mäuse, Prof die 300000 Dollar.
Donovan: Nicht mal die Tasche hat sich eingefunden. vanDusen: Ebenso wenig wie Moodys Hut, und dies gab mir zu denken, ich stellte Miss Biggot eine gewisse Frage, bitte berichten sie. Biggot: Ob vor einem Monat als der sog Mr Macintosh dieses Büro mietete, noch ein Büro im Hause vermietet wurde. vanDusen: Und zwar das ist wichtig, unter ungewöhnlichen nicht alltäglichen Umständen, ihre Antwort Miss Biggot. Biggot: Büro H7 im 8 Stock, ein Mr John Smith hatte uns einen Brief geschrieben, eine Jahresmiete in Banknoten beigelegt und darum gebeten, ihm die Schlüssel postlagernd zuzuschicken. trafen Prof Pelotard im Zug.
Hatch: Wir stellten uns vor, die Lady, eine Mrs Pingle aus Manchester, England, war gebührend beeindruckt, wer kennt ihn nicht, den großen Prof van Dusen. Pingle: Da muß ich ihnen wohl glauben, ermordet der arme Pelotard. Pingle: Ganz recht der tote ist ich meine war Prof Pelotard. vanDusen: Der bekannte französische Archäologe und Ägyptologe, der Verfasser von einige Bemerkungen zum Grabtempel des Cheop unter besonderer Berücksichtung seiner religiös-architektonischen Funktion im Pyramidenkomplex. vanDusen: Oh ein herber Verlust für die Wissenschaft, sie kannten ihn also Miss Pingle. Pingle: In Alexandria stieg er
zu mir ins Abteil, sein Schiff
Dick: Tapeziert mein lieber Caruso eintapeziert, das Geld hinter den Tapeten kapiert. Caruso: Ach so, Donovan, Tapeten runter aber mit Volldampf. Hatch: Die Staatsgewalt rupfte begeistert an den Tapeten und brachte das versteckte Geld ans Tageslicht alles 100 Dollarscheine, nicht sehr sauber, ziemlich klebrig aber Chefkassierer Everett nahm sie trotzdem mit Freuden entgegen, Moody legte ein Geständnis ab und bestätigte den Prof in allen Einzelheiten. Moody: Ich wollte Geld auch mal ausgeben, wissen sie, nicht immer nur schleppen für andere, aber wenn ich einfach mit der Tasche verschwinde, dann hat mich die Polizei ganz schnell am Kanthaken, mit Gottes Hilfe, das war mir klar, darum hab ich mir diesen komplizierten Plan ausgedacht, ich hatte vor zu warten, Monate, Jahre wenn es sein mußte, so wie ich die Sache eingefädelt hatte, fühlte ich mich ganz sicher, da kommt keiner drauf, hab ich gedacht. Dick: Ja ja der Mensch denkt, van Dusen lenkt, und so dumm war ihr Plan gar nicht, Mister Moody, Mr.
Caruso: Ich nicht, ich wußte von Anfang an, daß Moody das Geld geklaut hatte. Dick: Da können bet sportwetten deutschland spanien Sie mal sehen Mr Hatch, sogar Detective Caruso ist schlauer als sie. Michael Koser: Prof. van Dusen und das Geheimnis der Pyramide (RIAS 1991) Hatch: Die sensationelle, über alle Maßen erstaunliche Affäre um das Geheimnis der Cheopspyramide begann am Vormittag des 14. Dezember 1904 im Hauptbahnhof von Kairo. war gerade gelandet, ich wunderte mich,
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sonst haben wir uns früher in
vanDusen: Eine absolut anonyme Prozedur, danke Mrs Biggot, folgen sie mir meine Herrschaften zu einer Exkursion in die 8 Etage. Hatch: Büro H7 war viel kleiner als E12 und es war völlig leer, mit zwei Ausnahmen, auf dem Boden lag eine offene Aktentasche aus braunen Schweinsleder und an einem Haken neben der Tür hingen ein Hut. vanDusen: So ist es, Mr Everett, die Tatsache daß Moody ohne seine Kopfbedeckung aufgefunden wurde, legte mir die Idee nahe, er habe sich im Pottergebäude eine zweite Anlaufstation gesichert, im Hause trägt man keinen Hut, Moody vergaß ihn als er von hier ins 5. Caruso: Und wozu dieses zweite Büro Prof. vanDusen: Natürlich um das gestohlene Geld beiseite zu schaffen, es hier im Haus zu verbergen, lag nahe, auf der kurzen Strecke von der Bank von New York zum Pottergebäude besteht keinerlei Möglichkeit, einen entwendeten Betrag von dieser Höhe sicher und langfristig zu verwahren.
Caruso: Wo ist es denn das Geld, hier ich seh nur die leere Tasche. vanDusen: Sehen können sie die 300000 Dollar auch nicht bester detective, aber sie können sie riechen, wie sie wissen, Geld stinkt nicht, so lautet ein zweifellos auch ihnen bekanntes dictum des römischen Kaisers Vespasian, jedoch. vanDusen: Tapetenkleister, ein unverkennbarer Geruch, welcher wie sie sich erinnern werden auch Moody anhaftete, und wenn sie die Wände dieses Raumes einer intensiveren Inspektion unterziehen. vanDusen: Kein Zweifel, Moody hat die Zeit vor seiner Auffindung dazu benutzt, Büro H7 neu zu tapezieren. vanDusen: Ja wollen sie denn nicht an die Arbeit gehen, Caruso. Ägypten getroffen, zum anfang der
Saison, im Oktober wenn der Nil
vanDusen: Vor 5 Minuten, sehr aufschlußreich, was ist geschehen, berichten sie. Pingle: Ja mitten im Satz brach er ab, fing an zu würgen, bekam keine Luft, dann fiel er von der Sitzbank und wälzte sich in furchtbaren Krämpfen auf dem Boden. vanDusen: Hochinteressante Symptome, Madame, hat er noch etwas geäußert. Pingle: O ja, mir ist so schlecht, hat er gesagt, es tut so weh, und dann kalt mir ist kalt, und gestöhnt hat er, ganz schrecklich. vanDusen: Aha die Pupillen erweitert, das stand zu erwarten, kommen sie her, Schaffner ja sie meine ich.
Stationsvorsteher: Ich bet online wetten deutschland legal bin der stellvertretende Stationsvorsteher, Effendi. vanDusen: Um so besser, begeben sie sich stehenden Fußes zum nächstgelegenen Telefonapparat, verständigen sie die Kriminalpolizei, sie möge sich eilends hier einstellen. vanDusen: Ich glaube nicht, Madame, ich weiß. Hatch: Und wenn er sagt er weiß, Verehrteste, dann weiß er was er sagt. Pingle: So, leider weiß ich noch immer nicht, mit wem ich es zu tun habe. fällt, wenn die Touristen schwärmen, und
wenn die Archäologen ihre Grabungskampagnen eröffnen.
Hatch: Hören Sie Prof, ihr Typ wird verlangt, Sie sind doch Arzt. Hatch: Naturwissenschaftler, Amateurkriminologe, Denkmaschine, wissen wir, Prof, aber. vanDusen: Außer Physik, Chemie, Biologie etc. etc. habe ich sämtliche Bereiche der Humanmedizin studiert, zu Bologna, Heidelberg, Paris, Salamanca.
Hatch: Einem so dringenden Appell konnte van Dusen sich nicht verschließen, er brach die beliebte Selbstbeweihräucherung ab, auch wenn es schwerfiel und wandelte gemessenen Schritts zum Zug aus Alexandria, der eben eingefahren war, ich folgte, das ist die Pflicht des kriminologischen Assistenten, es war eine grauhaarige europäische Dame die aus einem Abteilfenster der 1. Klasse um Hilfe schrie, und dazu hatte sie auch allen Grund, im Abteil lag ein Mann auf dem Boden, sein Gesicht war verzerrt, sein Körper verkrampft, er bewegte sich nicht, mit einem Blick erfaßte der Prof die Lage. vanDusen: Unter anderem, Madame, unter anderem, nicht daß ein Arzt hier noch was ausrichten könnte. vanDusen: Der Mann benötigt keine medizinische Hilfe mehr er ist tot. Pingle: Tot, nicht zu fassen, vor 5 min hat er noch mit mir geredet, ganz munter und vergnügt.